Eine Bauerngemeinde im 19. Jahrhundert

 

Anfang des 19. Jahrhunderts war die Landwirtschaft stark von einer Anbautradition, die sich im Laufe von mehreren tausend Jahren entwickelt hatte, geprägt. Viele Getreidearten die angebaut wurden gab es in der småländischen Bauernlandschaft schon seit mehr als tausend Jahren. Der größte Teil des Winterfutters für das Vieh wurde von den Heuwiesen geborgen. Es war eine helle und offene Landschaft. Rasch nahm die Bevölkerung zu, und trotz emsigen Anbaus reichte es oft nicht zur Ernährung aller. Allgemeine Hungersnot herrschte noch so spät wie im Jahre 1868.

Im 19. Jahrhundert traten große Veränderungen ein. Die Kartoffel wurde zum wichtigen Nahrungsmittel in den Haushalten, und eine umfassende Bodenreform wurde durchgeführt. Die Schulpflicht wurde eingeführt. Damit wurde die Kunst des Lesens und Schreibens für jedermann zugänglich und nun konnten alle an allen Neuheiten der weiten Außenwelt teilhaben.